Infrarotfotografie im Englischen Garten in München

Eines der ersten sonnigen Frühlingswochenenden des Jahres, grünende Bäume, von der Sonne noch unverbrannte Wiesen und ein strahlend blauer Himmel waren die perfekte Gelegenheit, mich in der Infrarotfotografie zu versuchen.

Meiner Meinung nach besonders beeindruckend und außergewöhnlich sind die Ergebnisse, wenn sich grüne Bäume und Wiesen im Bild befinden, da diese aufgrund der starken Reflektion des infraroten Lichts auf Fotos weiß erscheinen (Wood Effekt). Die Unterschiede zur Wahrnehmung einer Szene im Bereich des sichtbaren Lichts sind deutlich.

Es gibt eine Reihe an mehr oder weniger professionellen Möglichkeiten, Infrarotbilder aufzunehmen. Für einen Anfänger und Gelegenheitsknipser in diesem Bereich – wie ich es bin – ist die einfachste Möglichkeit, einen Infrarotfilter auf sein Objektiv aufzuschrauben, der das sichtbare Licht filtert und nur das infrarote Lichtspektrum passieren lässt. Aufgrund der reduzierten Lichtmenge, die das Objektiv nur noch passieren kann, sind mit dieser Technik nur noch Langzeitbelichtungen möglich, so dass ein Stativ Pflicht ist.

Der Englische Garten in München bot bei herrlichem Sonnenwetter die idealen Voraussetzungen, ein wenig zu experimentieren. Kleine Hürden beim Fokussieren (Scharfstellen nicht Konzentrieren) und der Belichtungsmessung reizen zusätzlich. Auch verhält sich die Ausrüstung nicht immer so wie „normalerweise“ erwartet. Lens Flares, können zum Problem werden, weil Objektive gemeinhin nicht für die Infrarotfotografie optimiert sind.

In der Nachbearbeitung gilt es das gewünschte Ergebnis herauszuarbeiten. Die Nutzung des RAW-Formats ist hierbei unabdingbar, sehen doch die Bilder, die die Kamera hervorbringt, bei einem automatischen Weißabgleich so aus:

Korrigiert man den Weißabgleich in einem Bildbearbeitungsprogramm, bekommt man dieses Ergebnis:

Der blaue Himmel ist das Ergebnis eines Kanaltauschs.

Ein „richtiges“ Bild gibt es hierbei nicht, die Grenzen sind der eigene Geschmack.

Fazit: Mein Infrarotfilter wird mich sicherlich noch häufiger begleiten!

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Die Lange Nacht der Museen 2018

Am 17. März 2018 fand in Stuttgart von 19 Uhr bis 02 Uhr die Lange Nacht der Museen statt. Insgesamt öffneten 82 Einrichtungen ihre Türen und Tore. Etwa 20.000 Kunstinteressierte nahmen trotz Schneefalls die Gelegenheit zum nächtlichen Kulturkonsum wahr.

Altes Schloss / Landesmuseum

Ich hatte mir vorgenommen, dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf den Hafen und die dortigen Lichtinstallationen zu legen.

Virtual Movement & Lichtshow

Die folgenden Bilder sind von einem Ausflugsboot auf dem Neckar aus entstanden.

Für die Fotografen: Aufgrund der Dunkelheit und der Bewegung des Bootes sind alle Bilder mit ISO-Werten von mindestens 3.200, zumeist 6.400, bei einer Offenblende von 2.0 mit der Canon EOS 5D Mark III und dem Canon EF 35mm f/2 IS USM-Objektiv entstanden.

Was soll ich sagen? Es war kalt!

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Das Museum Folkwang in Essen in 35 mm

Das Museum Folkwang ist ein 1902 von Karl Ernst Osthaus (1874–1921) in Hagen gegründetes Kunstmuseum, das sich heute in Essen befindet.

Der Name geht zurück auf den altnordischen Versepos Edda, in dem der Begriff Folkvangar (Volkshalle) den Palast der Göttin Freya bezeichnet.

2006 gab die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bekannt, einen Neubau des Museums Folkwang zu finanzieren. Der von David Chipperfield entworfene und heute genutzte Neubau des Museum Folkwang wurde im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 am 28. Januar 2010 eröffnet.

Das Museum ist heute eines der renommiertesten deutschen Kunstmuseen.

Seine Sammlung umfasst rund 600 Gemälde, 280 Skulpturen, etwa 12.000 Graphiken, über 50.000 Photographien und Objekte des Kunsthandwerks, darunter Keramiken aus mehr als 2000 Jahren. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Modernen und Zeitgenössischen Kunst, die mit vielen Stilrichtungen wie Impressionismus, Expressionismus, Spätimpressionismus, Abstraktem Expressionismus und Neuer Figuration vertreten sind.

Sämtliche Aufnahmen sind mit einer Canon EOS 5D Mark III und einer Canon EF 35mm f/2 IS USM Festbrennweite entstanden.

Weiterführende Links:

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Rüdiger Schestag: Das Affinity Photo-Praxisbuch

Das „Affinity Photo Praxisbuch“ von Rüdiger Schestag ist im Dezember 2017 in der ersten Auflage im dpunkt.verlag erschienen (Drucklegung Herbst 2017) und in der Druckversion für knapp 40 Euro erhältlich. Auf der Grundlage der Version 1.5.2 von Affinity Photo wird dem Leser dieses Programm in seiner ganzen Breite nahe gebracht. Hierbei werden sowohl die Mac- als auch die Windows-Version des Programms in den Blick genommen. Ausweislich des Untertitels „Von den Grundlagen bis zur professionellen Bildbearbeitung“ richtet sich das Buch dabei sowohl an Anfänger als auch an fortgeschrittene Nutzer.

Anhand des Programmaufbaus wird der Leser durch Affinity Photo geführt, wobei Rüdiger Schestag immer wieder stichwortartig auch allgemeines Wissen zur Fotografie (z.B. Moiré-Effekt, „expose to the right“) und zur elektronischen Bildbearbeitung einstreut, das sich auch außerhalb des Arbeitens mit Affinity Photo gewinnbringend nutzen lässt. Hierbei verliert er jedoch zu keinem Zeitpunkt den roten Faden. Der Leser wird im Buch direkt angesprochen, ohne dass dies jedoch plump-vertraulich oder anbiedernd geschieht. Im Gegenteil, die Art und Weise der Ansprache, trägt zur Authentizität des Werks bei, man meint beim Lesen die Stimme des Autors zu hören.

Trotz der Knappheit vieler Ausführungen sind diese sehr gut verständlich und nachvollziehbar, was sicherlich durch die Vielzahl an Beispielbildern und Screenshots der Regler und Schaltflächen der Affinity-Software gefördert wird. Der Autor verzichtet auf konkrete „Rezepte“, wie sie heute weit verbreitet sind, sondern stellt die Bearbeitungsmöglichkeiten und –grundsätze sowie deren Grenzen dar, überlässt die konkrete Nutzung häufig jedoch dem geschmacklichen Empfinden des Lesers und Bildbearbeiters. Insoweit ist das Buch „Hilfe zur Selbsthilfe“, das den Leser befähigen möchte, Fragestellungen, die nicht explizit behandelt werden, auch eigenständig zu lösen.

Es liegt in der Natur der Sache und immer kürzerer Produktzyklen, dass ein Anleitungsbuch zu einer Software zumindest in einzelnen Details bereits bei Erscheinen veraltet ist (aktuell ist derzeit Version1.6.6), doch kommt es dem Werk zugute, dass der Autor nicht beschreibt, was Affinity Photo nicht kann, wo es gegenüber Adobe Camera Raw oder Lightroom einen geringeren Funktionsumfang oder technische Mängel aufweist, sondern die Möglickkeiten des Programms darstellt und ggf. gesondert gekennzeichnet und vom Fließtext abgesetzt darauf hinweist, wenn die Version 1.5.2 den Nutzer im Einzelfall noch einschränkt.

Für wen ist das Buch also geeignet? Wer noch nie eine elektronische Bildbearbeitungssoftware genutzt hat, bekommt hoch komprimierte, aber klar strukturierte und verständliche Informationen. Wer bereits erste Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt hat, erhält ein umfassendes Nachschlagewerk, das auf alle im Alltag auftretenden Fragen eine Antwort liefern dürfte. Für diese Personengruppen ist das Buch meines Erachtens uneingeschränkt empfehlenswert und fördert die Lust an der Bildbearbeitung.

Was das Buch nicht ist – und erkennbar auch nicht sein möchte – ist eine reine Check- oder Vergleichsliste für Photoshop- oder Lightroom-Nutzer, die vertraute Arbeitsabläufe in Affinity Photo kopieren möchten. Es handelt sich vielmehr um ein Werk, das sich (auch) an Leser richtet, die bislang mit keinem der beiden vorgenannten Programme in Berührung gekommen sind. Der Autor verzichtet ebenfalls auf die Darstellung komplexer Composings oder „High-End“-Retuschen. Profis in diesem Bereich gehören offensichtlich ebenso nicht zur Zielgruppe des Buchs. (Anfänger und Fortgeschrittene werden es ihm in Anbetracht der guten Lesbarkeit danken.)

Anzumerken bleibt, dass die Käufer des Buchs zum Zeitpunkt der Rezension nicht nur die Möglichkeit haben, einen Rabatt auf die kostenpflichtigen Videotutorials des Autors zu Affinity Photo zu erhalten, sondern dass das Buch auch Teil des „dpunk.plus+“-Programms des Verlags ist, man also für (sehr) kleines Geld die Möglichkeit erhält, sich die PDF-Version des Buchs zur eigenen Nutzung herunterzuladen.

Produktinformationen

Rüdiger Schestag, Das Affinity Photo-Praxisbuch: Von den Grundlagen bis zur professionellen Bildbearbeitung, EUR 39,90, Taschenbuch, Erscheinungsdatum: 4. Dezember 2017, 546 Seiten, dpunkt.verlag GmbH

 

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Besuch im Tiergarten

Mit Unterbrechungen reicht die Geschichte des Ulmer Tierparks zurück bis 1935. In seiner heutigen Gestalt geht er zurück auf ein 1966 errichtetes Aquarienhaus

sowie die Errichtung eines Tropenhauses im Jahr 1980

und eine Erweiterung im Jahr 1986 um einen Tiergarten mit Freiflugvoliere und Affenaußenanlagen.

Im Februar 2008 wurde eine Erweiterung des Aquariums eröffnet. Mit einem Anbau an das Aquarienhaus wird seitdem die Nähe des Tiergartens zur Donau  ausgenutzt.

In einem künstlichen Donaubecken können die Besucher beim Gang durch eine Plexiglasröhre über und neben sich einheimische Süßwasserfische beobachten.

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Besuch im Porsche Museum in Stuttgart

Am Stammsitz der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Stuttgart-Zuffenhausen am Porscheplatz befindet sich eines der spektakulärsten Automobilmuseen der Welt: Das im Jahr 2009 eröffnete Porsche Museum.

Auf  5.600 Quadratmetern lassen sich zirka 80 Fahrzeuge und etwa 200 Kleinexponate bewundern.

Die architektonische Gestaltung stammt vom Wiener Architektenbüro Delugan Meissl Associated Architects. Das Konzept für den musealen Ausbau wurde vom Stuttgarter Büro hg merz architekten museumsgestalter entwickelt.

Im November habe ich das Museum besucht, um Fahrzeuge und Architektur zu bestaunen und zu bewundern.

Hierbei hatte ich mir als Aufgabe gestellt, lediglich Festbrennweiten zu verwenden. Zum Einsatz an meiner Canon EOS 5D Mark III kamen dann auch ausschließlich das Canon EF 35mm f/2 IS USM und das Walimex Pro 12/2.8 Fisheye.

Und was soll ich sagen? Es hat großen Spaß gemacht.

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Feuerwerk und mehr — Stuttgart City leuchtet 2017

Auf meiner fotografischen To-Do-Liste stand bereits seit längerer Zeit das Thema „Feuerwerk“.

Die in Stuttgart jährlich stattfindende lange Einkaufsnacht bot mit ihrem Rahmenprogramm eine gute Gelegenheit, den Plan in die Tat umzusetzen und mich an Feuerwerksbildern zu versuchen.

Ausgerüstet mit Kamera, Weitwinkelobjektiv, Stativ und Fernauslöser machte ich mich auf den Weg zum Schlossplatz in der Stuttgarter Innenstadt, um von dort das vom Dach der Königsbaupassage aus gezündete Feuerwerk abzulichten.

Getreu dem Motto „Stuttgart City leuchtet“ gab es neben dem Feuerwerk noch das eine oder andere leuchtende Highlight.

Hier einige weitere Langzeitaufnahmen (2 bis 6 Sekunden, Blende 8, ISO 100):

 

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Berlin im Oktober 2017

Über Berlin gäbe es viel zu erzählen, hier einfach ein paar Aufnahmen vom Gendarmenmarkt und Pariser Platz (Brandenburger Tor) und dem Festival BERLIN leuchtet.

Aber auch die schönste (Geschäfts-)Reise geht einmal zu Ende und wenn Sturmtief Xavier zu Gast war, kann sich die Heimreise schwierig gestalten.

Immerhin kann man sich bei der Gelegenheit, bei „herbstlichem Wetter“ noch einige Berliner „Klassiker“ in der Nähe des Hauptbahnhofs anschauen.

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Tower 185 in Frankfurt am Main

Einfach mal ein aktuelles Bild, das ich mit meinem Mobiltelefon aufgenommen habe:

 

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